Aufgrund der derzeitigen Situation hat der Gesetzgeber in § 1 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht die Pflicht zur Stellung von Insolvenzanträgen (§ 15a InsO)zunächst bis zum 01.01.2021 ausgesetzt.

Leider hat diese Regelung zu einer trügerischen Sicherheit in der Wirtschaft geführt, da häufig übersehen wird, unter welchen Voraussetzungen die Aussetzung der Antragspflicht überhaupt gilt. Zudem wurden weitere Haftungsmaßstäbe (u.a. im Strafgesetzbuch) nicht ausgesetzt, so dass Geschäftsführer sich derzeit auf gefährlichem Terrain bewegen müssen.

Gerne prüfen wir für Sie, ob derzeit Handlungsbedarf besteht und beraten Sie zu Haftungsfragen. Wir prüfen Möglichkeiten der öffentlichen Förderung und orientieren uns natürlich auch an den laufenden Gesetzesvorhaben im Insolvenzrecht (z.B. Verkürzung der Restschuldbefreiung, STARUG). Sollten Sie sich durch die Pandemie in einer Krise befinden, ist jetzt die Zeit zum Handeln.

Sprechen Sie uns hierzu gerne an!